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Fürth (A) – 03.05.2026

Es hätte eine schöne Geschichte sein können. Einen Tag vor dem 126. Geburtstag, zum Abschluss dieses 125 Jahre Jubiläums kann man den ungeliebten Nachbarn, der grade am Rande der Bedeutungslosigkeit steht, einen entscheidenden Schubs Richtung Dritte Liga geben.

Und dann spielst du eine absolute Frechheit in den ersten 47,5 Minuten. Das war gar nichts und das kreide ich dem Trainer an. Mit der letzten Aktion vor der Halbzeit, mit mehr Glück als Verstand, kann man den Ausgleich erzielen.

In der zweiten Halbzeit war man zwar besser, das lag aber ausschließlich an den vollen Hosen der Vorstadt. Die wussten das ein Fehler die Stimmung im Saisonendspurt kippen lässt.

Am Ende trennt man sich im hoffentlich letzten Frankenderby für eine lange, lange Zwei 1:1. Für den Ruhmreichen ist die Saison gelaufen, der Westvorstadt wünscht man den Abstieg.

Auf noch eine Saison im Niemandsland der zweiten Liga habe ich keine Lust. Hier muss dringend etwas gemacht werden. Nächste Saison gibt es vermutlich keinen großen Verein, der alle überstrahlt, das sollte man im Blick haben.

Am Rande noch einen Glückwunsch zum Meistertitel an unsere blau-weißen Freunde aus Gelsenkirchen. Rauf gehts Schalke!

Bielefeld (A) – 18.04.2026

Mit einem Sieg hätte man die magischen 40 Punkte erreicht, die laut alter Weisheit gleichzeitig den Klassenerhalten bedeutet. In der zweiten Liga, wohlgemerkt.

Mit diesem Wissen fing der Ruhmreiche auch das Spiel an, immerhin verwandelte Zoma mustergültig den ersten Angriff zum 1:0. Einen Knick bekam das Spiel, als Zoma angeschlagen ausgewechselt werden musste. Glubberer wissen, was das bedeutet.

In einem sonst highlightsarmen Spiel, bei dem es sonst nur noch eine Monsterparade von Reichert gab, schoss dann ausgerechnet der Ex-Nürnberger Handwerker mit einem Freistoß den Ausgleich. Man munkelt als hätten das 80% der FCN Fans gewusst, als es die Situation gab.

In der Nachspielzeit erwies sich dann Lubach als Chancentod, weil er den Ball aus 5m nicht ins Tor, sondern daneben brachte. Das war vermutlich schwerer als das einfache Tor.

Unentschieden. Weiterhin keine 40 Punkte. Weiterhin keine Entwicklung im Spiel. Ich bin es langsam satt und freue mich auf die Sommerpause.

Dresden (H) – 11.04.2026

Ausverkauftes Haus, Gegner steckt mitten im Abstiegskampf. Täglich grüßt das Murmeltier bzw. der Glubb.

Die erste Halbzeit bot kaum Highlights, bis auf das nicht gepfiffene Foul an Zoma.

In der zweiten ging die Sachsen dann zu einfach in Führung, der FCN quittierte das mit Nichtleistung und ein Konter brachte dann die Entscheidung. Gebrauchter Tag.

Ohne Konzept, wie man schwierige Spiele positiv beeinflusst oder nach einem Gegentor sich wieder aufrafft, muss man bei der aktuellen Tabellenkonstellation ja fast Angst haben.

Ich hab halt wenig Hoffnung das Klose im dritten Jahr das Ruder gerissen bekommt und eine weitere Saison im Niemandsland der zweiten Liga braucht halt auch keiner.

Braunschweig (A) – 05.04.2026

Während andere Eier suchten, versucht der Ruhmreiche 3 Punkte in Niedersachsen zu finden.

Überraschend ging der FCN mit dem ersten Angriff in Führung. In einer Phase, in der die Eintracht mehr und mehr Kontrolle übernahm. Dieses Ergebnis konnte dank guter Defensive in die Halbzeit mitgenommen werden.

In der zweiten Spielhälfte lief dann nichts mehr. Braunschweig geht vermeintlich in Führung, der VAR kassierte den Treffer aber ein. Dennoch gelang den Niedersachsen der Ausgleich und der Druck auf den Siegtreffer erhöhte sich. Am Ende konnte man immerhin einen Punkt mitnehmen, nach dieser zweiten Hälfte sicherlich unverdient.

Mit so einer Leistung wie im zweiten Spielabschnitt darf man nicht zufrieden sein, grade mit einer Führung im Rücken. Diese Inkonsistenz in der ganzen Saison führte immer wieder dazu das die Abstiegssorgem immer präsent waren.