Die Masterclass von Zoma am ersten Spieltag habe ich nur mit einem halben Auge bei Sky Go während des Sommerurlaubs gesehen, daher gab es keinen Beitrag dazu.
Ein Derby am zweiten Spieltag ist Fluch und Segen. Es ist früh genug, um genügend Ausreden zu haben. Es ist aber auch zu früh, um die Laune der nächsten Spiele zu beeinflussen. Ein Niederlage kann sehr viel bereits im Keim ersticken. Ein Sieg lässt alle, grade nach dem Sieh gegen Dresden, vom Aufstieg träumen.
Unverändert ging der Ruhmreiche in das älteste Derby in Deutschland. Und wie üblich bei Derbys spielte das Kleeblatt erstmal einen auf. Durch einen Elfmeter nach einem dummen Handspiel von Janisch ging die Vorstadt auch noch in Führung.
Scobel konnte glücklicherweise kurz danach ausgleichen. Dennoch kam das Kleeblatt nochmal stark zurück und erzielte noch zwei Tore. Glücklicherweise wurde eins davon vom VAR einkassiert, ein 3:1 zur Halbzeit wäre wohl der Gnadenschuss gewesen.
So konnte Justvan in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Ausgleich erzielen. In der Halbzeitpause ist dann irgendwas wundervolles passiert, anders kann ich mir die zweite Halbzeit nicht erklären.
Kurz nach Wiederanpfiff konnte Justvan nach einem schönen Solo die erstmalige Führung für Nürnberg erzielen. Die Vorstadt bekam durch einen erneuten Elfmeter die Chance auf den Ausgleich, allerdings parierte Reichert diesen.
Spätestens nach dieser Glanztat war klar das der Glubb den Ronhof als Sieger verlassen wird. Scobel erhöhte 15 Minuten vor Schluss dann noch auf 4:2, das Kleeblatt war nur noch Statist und der verdiente Derbysieger ist auch noch Spitzenreiter. Fußball kann manchmal doch schön sein.
DERBYSIEGER FCN!