Autor: Fabbo (Seite 1 von 2)

Paderborn (H) – 19.04.2024

Es fehlen 3 Punkte zu den magischen 40, den 40 Punkten die einem den Klassenerhalt versprechen. 3 Punkte, die schon gegen Schalke machbar sein sollten. Auch gegen Paderborn hätte man sich was ausrechnen können…

Und dann spielt immer noch der Glubb. Da kann man jede Woche predigen was man nicht auf dem Platz umgesetzt hat oder welche Duelle verloren wurden. Wer sich so dumm anstellt, kann nicht gewinnen. Wer nicht gewinnt steht im Abstiegskampf. Von wegen „ordentlicher“ Saison, das ist mal wieder ein großer Haufen Scheiße. Was unsere aktuelle Nummer 1 beruflich macht sollte man nochmal fragen. Beim 0:1 hätte er einfach einen Schritt nach vorne machen können, er hätte den anstürmenden Paderborner sehen müssen. Beim 0:2 hätte er auch aktiv ZUM Ball gehen müssen, anstatt in Lauerstellung den Eckball abzuwarten.

Auf der anderen Seite steht man zwei Mal klar im Abseits, den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte der VAR kassiert weil der Elfmeter falsch ausgeführt wurde. Das sind alles Dinge die Mannschaften im Abstiegskampf passieren. Dort sind wir jetzt wohl endgültig angekommen. Ohne eine Sahnesaison von Uzun wären wir da wohl schon viel früher gelandet.

Ich möchte einfach nur das diese grausige Saison vorbei ist. Eine Sommerflucht des Sportvorstandes ist wünschenswert. Der Azubi hat die Ausbildung nicht erfolgreich abgeschlossen.

Schalke (A) – 13.04.2024

Wie zu erwarten sehen wir in der Arena kein Land und schenken unseren Freunden dringend benötigte Punkte in deren Kampf gegen den Abstieg.

Der Glubb muss jetzt ersthaft noch aufpassen, nicht auch noch tiefer in den Strudel reinzugeraten. In Nürnberg hat man schon Pferde kotzen gesehen…

Kiel (H) – 06.04.2024

Nach den verlorenen zwei (oder gewonnenem einem) Punkten gegen Hertha kam jetzt also ein Aufstiegskandidat ins Max-Morlock-Stadion. Hoffnungen vor dem Spiel waren gering, gegen Top-Mannschaften der zweiten Liga punkten wir einfach zu wenig.

Erfreulich war der Startelf Einsatz von Hungbo. Dieser war es auch derjenige, der für zwei Allerweltsfouls jeweils die gelbe Karte sah und somit nach 12 Minuten für den weiteren Verlauf des Spiels sorgte.

Mit 10 Mann gegen einen möglichen Aufsteiger ist sehr schwer. Das man am Ende zur Halbzeit mit 0:3 zurücklag hat man dann doch nicht erwartet. Individuelle Fehler und Unachtsamkeiten sorgen für eine schnelle Kieler Führung. Schadensbegrenzung wurde versucht, allerdings nicht erfolgreich. Das Endergebnis von 0:4 war am Ende die Begrenzung.

Jetzt spielen wir den Punktelieferant für unsere Freunde aus Gelsenkirchen, hoffen wir mal das der Top6-Kader nicht noch in ernsthafte Abstiegsängste verfällt.

Hertha (A) – 30.03.2024

Samstagabend, Topspiel, zwei große deutsche Vereine. Alles angerichtet für einen schönen Fußballabend.

Das es nach 33 Minuten bereits 2:0 für den Fußballclub aus Nürnberg steht, hatte keiner erwartet. Uzun, nach starker Balleroberung im Mittelfeld mit etwas Abfälschungsglück, und Schleimer, der am schnellsten nach einer Befreiuungsgrätsche reagiert, sorgten für den zwischenzeitlichen Spielstand.

Der Anschlusstreffer von Hertha kam kurz vor der Halbzeit zu einem psychologisch schlechten Zeitpunkt. Störte den FCN aber nicht, immerhin erhöhte Uzun nach einem Traumsolo auf 3:1. Das der Sportvorstand diesen Goldjungen anscheinend für einen Ebbelwei bereits verkauft hat, schmerzt mit jedem Tor mehr.

Eigentlich wäre jeder Gegner nach einem 3:1 kurz nach der Pause ausgeknockt, allerdings war der Gegner hier immer noch die Fußballmacht aus Franken. 2 Minuten dauerte es, bis Hertha erst mit dem Kopf und dann per Elfmeter zum Endstand aufholte. Danach passierte nichts mehr.

Starkes Auswärtsspiel, leider am Ende nicht sattelfest genug. Ohne Uzun könnte man den Verein aus dem Register löschen, schade das unsere Lebensversicherung nächstes Jahr nicht mehr das Trikot des Ruhmreichen trägt. Die kolportierten 10 Millionen sind da leider nur ein kleiner Wermutstropfen.

Besonders wenn Hecking und Rebbe nächste Saison wieder einen Kader zusammenstellen, „der um Platz 1 bis 6 spielen“ soll. Mit Jeltsch hat man das nächste Ausnahmetalent, was man zu Dumpingpreisen anbieten wird.

Ein Leben im Schatten einer Gruppe

Am 12. September starb mit Christian Keck ein bekanntes Gesicht der Nordkurve. Wie in solchen Fällen üblich wurde ein Nachruf der Rot-Schwarzen-Hilfe inkl. Kondolenzbuch veröffentlicht.

Auch Ultras Nürnberg 1994 trauerte öffentlich und brachte ein Spruchband mit „Ruhe in Frieden Kecki“ am Zaun des Max-Morlock-Stadion an, unterzeichnet von der Nordkurve Nürnberg.

Was zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt war: Keck war Neonazi und organisiert bei „Combat 18“, „Blood & Honour“ und im NSU verwickelt.

Die Rot-Schwarz-Hilfe veröffentlichte daraufhin eine, mittlerweile gelöschte, Stellungnahme. UN94 hat sich dazu noch nicht geäußert.

Durch eine Stellungnahme vom 1. FC Nürnberg, einem Bericht der Süddeutschen Zeitung und einem Artikel der „Nürnberg Recherche“ bekommt dieser Fall jetzt endlich die verdiente Aufmerksamkeit.

Es ist eine Schande für Ultras Nürnberg, im Namen der Nordkurve Nürnberg öffentlich den Tod eines Neonazi zu betrauen. In der Nordkurve ist kein Platz für Rassismus.

Mein Vertrauen in UN94 ist zerstört, wie viele weiteren Nazis treiben sind im Dunstkreis der Gruppe rum? Hier ist eine klare Aufarbeitung notwendig. Wie aber meist in solchen Fällen, wird UN94 sich hierzu nicht öffentlich äußern und hoffen das Gras über die Sache wächst. Das müssen wir verhindern. Hier ist jeder einzelne gefragt.

KEIN FUSSBALL DEN FASCHISTEN!